Bausparvertrag
Bausparvertrag – Ablauf
Ein Bausparvertrag besteht aus verschiedenen Phasen. Mit Abschluss beginnt die Ansparphase. In dieser sparen die künftigen Hauseigentümer einen bestimmten Betrag an. Die Ansparhöhe und Sparzeit richtet sich nach Tarif und Höhe des Bausparvertrages. Das Ziel besteht beim Bausparen im Erreichen der Zuteilungsphase. Dies ist der Zeitpunkt, an dem der Vertrag das nötige Guthaben und die nötige Sparzeit erlangt hat. Zur Bemessung dient die Bewertungszahl, die von Bausparinstituten berechnet wird. Sobald diese erreicht ist, kann der Bausparer über sein Kapital und zusätzlich über ein Darlehen verfügen. Mit Darlehensinanspruchnahme beginnt die Darlehensphase. Nachdem das Darlehen ausgezahlt wurde, sind die monatlichen Tilgungsleistungen fällig. Die komplette Laufzeit liegt nach Tarif und Besparung ca. zwischen 10 und 20 Jahren.
Bausparvertrag – Vorteile
Für jeden Zweck bietet ein Bausparvertrag Vorteile. Der Kunde kann einen attraktiven Guthabenszins nutzen, der in der Regel etwas über dem aktuell gültigen Marktzins für sichere Anlagen liegt. Der Bausparvertrag kann also auch als Anlageform gesehen werden. Ein größerer Vorteil ist allerdings die Zinssicherung. Bei Abschlussdatum wird ein fester Darlehenszins vereinbart. Dieser ist bindend, egal, wie lange der Bausparvertrag läuft. Vor allem in Niedrigzinszeiten ist die Zinssicherung über diese Vertragsart sehr zu empfehlen. Bei steigenden Marktzinsen kann der Kunde dann von dem niedriger vereinbarten Zinssatz profitieren und Geld sparen. Auch das jederzeitige Sondertilgungsrecht ist im Zinssatz bereits inkludiert. Diese Vorteile kann jedermann gegen eine Abschlussgebühr nutzen, die von den Bausparkassen einmalig oder jährlich veranschlagt wird. Abschließen sollte einen Bausparvertrag jeder, der von den eigenen vier Wänden träumt und daraufhinsparen möchte. Ein Bausparvertrag ist sehr gut geeignet, um eine Immobilie zu finanzieren.