Solaranlage

Viele umweltbewusste Immobilienbesitzer liebäugeln angesichts steigender Energiepreise spätestens seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima mit regenerativen Energien und einer Solaranlage auf dem eigenen Hausdach. Hierbei buhlen gleich zwei verschiedene Solartechniken um die Gunst der Bauherren. Photovoltaikanlagen wandeln das Sonnenlicht durch den sog. „Photoeffekt“ direkt in Ökostrom um. Die Solarthermie hingegen sorgt für eine Umwandlung in nutzbare Wärme. Eine Stärkung der eigenen Unabhängigkeit durch die Sonne ist bei beiden Solartechniken gegeben.

Solarthermie oder Photovoltaik?

Photovoltaikmodule erzeugen im Betrieb CO2- freien Solarstrom, der entweder selbst verbraucht, oder auch in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Bei beiden Nutzungsarten der Photovoltaik winken derzeit noch lukrative Vergütungen, deren Höhe 20 Jahre lang vom Bund durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für jede erzeugte Kilowattstunde an Solarstrom garantiert wird. Eine Alternative zur Solartechnik der Photovoltaik stellt die Solarthermie dar. Spezielle Solarkollektoren erzeugen Wärme, die anschließend zum Duschen, Waschen und Heizen des Hauses zur Verfügung steht und somit auf umweltfreundliche Art und Weise für niedrige Energiekosten sorgt. Ersparnisse bei den Heizkosten als Folge einer solaren Nachrüstung mit einer Solarthermieanlage für Wärme unterliegen im Gegensatz zur Photovoltaik zudem keiner Versteuerung. Eine Empfehlung, welche Solartechnik für Eigenheimbesitzer die bessere Alternative darstellt kann pauschale nicht getroffen werden. Ausschlaggebend dürften in erster Linie die vorhandene Bausubstanz und die zu erwartende Energiepreisentwicklung der fossilen Brennstoffe Öl und Gas sein. Als Entscheidungshilfe konzipiert, dient beispielsweise der Vergleich zwischen Solarthermie und Photovoltaik auf www.solarscheich.de.

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